Mundfäule – Behandlung von Aphten und Herpes im Mund

Mundfäule – Was hilft gegen Aphten?

Die Mundfäule, auch aphthöse Stomatitis genannt beschreibt eine sehr schmerzvolle Erscheinung von Aphten im Mundraum.

Ursachen und Symptome von Aphten

Die Mundfäule ist eine Infektion der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches nach einer Infektion mit Herpes Viren. Die Erkrankung tritt meistens zwischen sechs Monaten und 5 Jahren auf und ist sehr ansteckend, weil es durch Tröpfchen übertragen wird. Das heißt, auch die Eltern können sich anstecken. Deshalb sollte zum Beispiel nicht das gleiche Besteck verwenden und auch andere Kinder sollten ferngehalten werden. Die Symptome äußern sich mit Fieber, Schwellung des Zahnfleisches, einer belegten Zunge mit weißen Pünktchen, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, einem säuerlichen Mundgeruch, Lymphknotenschwellung des Halses und vermehrten Speichelfluss. Besonders Säuglinge leiden unter den schmerzhaften Blasen auf der Zunge und im Mundraum. Deshalb verweigern sie das Essen. Man sollte dennoch darauf achten, dass das Kind genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, damit es nicht austrocknet. Auch auf Unterernährung sollte geachtet werden, weil dies das Immunsystem noch mehr schwächen kann. Im Normalfall dauert die Erkrankung ca. 1 Woche an, dann werden die Bläschen immer weniger und trockenen aus.

Was hilft wirklich gegen Aphten?

Wenn die Diagnose Mundfäule gestellt worden ist, dann  helfen meistens nur Schmerzmittel, Fiebersenkende Mittel und Spülungen. Erwachsene können dazu auch noch Herpes Salben benutzen oder sich den Mund mit 3% Wasserstoffperoxid ausspülen.

Bei Kindern muss darauf geachtet werden, dass sie genügend trinken. Am besten kaltes Wasser oder Tee, das mildert den Schmerz und desinfiziert zugleich. Auf scharfes, saueres und heißes Essen muss natürlich verzichtet werden, weil dies noch mehr Schmerzen verursacht. Auch Säfte sind nicht geeignet, weil diese zu sauer sind und Kekse usw. zu sehr am Zahnfleisch scheuern. Jetzt kann man ganz ohne schlechtes Gewissen dem Kind viel Eis und kalten Pudding anbieten. Denn weiche und kalte Speisen kann man bei Mundfäule am besten essen. Aber auch Reis, Nudel oder Brei eignet sich ganz gut.

Vorbeugend kann man leider nichts dagegen machen. Es gibt bis jetzt auch keine Impfung gegen Herpes. Da sich die Krankheit durch Tröpfchen verbreitet, sollten Eltern nicht den Schnuller des Kindes oder sonstiges in den Mund nehmen. Eine weitere Verbreitung kann man so auch nicht verhindern.

Medizinischer Disclaimer
Die hier vorgestellten Texte stellen keine professionelle Beratung dar und dienen der reinen Information. Sie stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar und ersetzen in keinem Fall einen Arztbesuch.